Sind Sie neugierig, wie das British Museum im Metaverse aussehen wird? Nun, es ist nicht länger eine Frage der Spekulation. Das British Museum, ein Leuchtturm der Kultur und Geschichte in London, wird sich in die digitale Welt des Ethereum-basierten Metaverse-Spiels The Sandbox wagen. Dieser Schritt, ermöglicht durch eine Partnerschaft mit dem Lizenzpartner des Museums, LaCollection, einem französischen Startup, wird die Art und Weise, wie wir mit Kunst und Geschichte interagieren, neu definieren.
Die Metamorphose des British Museums
Durch die Partnerschaft mit The Sandbox plant das British Museum, eine Vielzahl von NFT-Digitalobjekten zu entwickeln, die die umfangreichen und vielfältigen Sammlungen des Museums widerspiegeln. Diese digitale Transformation wird den Benutzern nicht nur ein neues, immersives Erlebnis bieten, sondern auch die Reichweite des Museums auf ein globales Publikum ausdehnen und geografische Grenzen überschreiten.
Das Museum wird zudem einen eigenen immersiven Raum innerhalb der Online-Spielwelt schaffen. Mit diesem Schritt reiht es sich ein in zeitgenössische Kulturikonen wie Snoop Dogg, McDonald’s, Adidas und Gucci, die bereits im Metaverse präsent sind.
Die digitale Ära annehmen
Obwohl das British Museum, gegründet im Jahr 1753, das weltweit erste nationale öffentliche Museum ist, hat es eine bemerkenswerte Agilität in der Nutzung technologischer Innovationen gezeigt. Es hat bereits mit LaCollection an drei NFT-Sammlungen zusammengearbeitet, angefangen mit einer Auktion von 200 digitalen Postkarten mit Werken von Katsushika Hokusai im September 2021. Darauf folgte im Frühjahr 2022 eine Auktion von tokenisierten Versionen von Werken des britischen Künstlers Joseph Mallord William Turner.
Das Engagement des Museums für Innovation hat zu einer breiteren Wertschätzung vieler Kunstwerke geführt, einschließlich solcher mit eingeschränkten Betrachtungsbedingungen aufgrund spezifischer Vermächtnisbedingungen.
Metaverse und die Zukunft der Kunst
Das British Museum schließt sich einer wachsenden Anzahl von Kulturinstitutionen an, die das Potenzial von Blockchain und NFTs in der Kunstwelt erkennen. Zum Beispiel debütierte das Centre Pompidou in Paris im Januar im Metaverse mit einer einjährigen Ausstellung mit dem Titel „Policies of the Immaterial: From Certificate to Blockchain“. Diese Ausstellung untersucht die Beziehung zwischen Blockchain und Kunst und präsentiert verschiedene Formen von Krypto-, generativer und Pixelkunst.
Auch The Sandbox hat bereits die Schaffung eines Ingame-Museums für das NFT-Profilbildprojekt World of Women angekündigt. Diese Initiative ist Teil eines fünfjährigen, 25 Millionen US-Dollar umfassenden Plans zur Gründung einer WoW Foundation.
Da wir Zeugen der Verschmelzung der physischen und digitalen Welten werden, ist es wichtig, mit den neuesten Entwicklungen in der Kryptowelt Schritt zu halten. Tools wie cryptoview.io können wertvolle Einblicke in die Welt digitaler Vermögenswerte bieten.
