Das Universum der Inter-Blockchain-Kommunikation (IBC) erlebte 2022 erhebliche Turbulenzen, wobei das Cosmos-Netzwerk im Mittelpunkt stand. Zu den Hauptstörungen gehörten der Zusammenbruch des Terra Luna-Ökosystems – dem größten Protokoll auf Cosmos – sowie interne Streitigkeiten unter den Mitbegründern und ein Rückgang des Token-Werts. Trotz dieser Herausforderungen haben bestimmte Projekte wie dYdX und das Cross-Chain-Oracle-Protokoll Seda weiterhin die IBC-Vision unterstützt und sind fest im Netzwerk verankert.
Die wichtige Rolle von Oracles in Cross-Chain-Bridges
Das Seda-Protokoll, früher als Flux bekannt, versorgt mittlerweile über 12 Millionen Datenfeeds in 24 Netzwerken. Die Mitbegründer Jasper de Gooijer und Peter Mitchell haben kürzlich ihre Erkenntnisse über den Wert von Oracles in Cross-Chain-Bridges geteilt. Sie betonten die entscheidende Rolle von Multichain-Oracles beim Schutz des generierten Werts.
Auf die Frage nach dem Wert, den Oracles für IBC bringen, hob de Gooijer die aktuelle Herausforderung hervor: Smart Contracts können nur Daten von außerhalb der Blockchains anfordern. Diese Einschränkung reduziert die potenziellen Anwendungen von Smart Contracts, wie z.B. in Kreditmärkten. Wenn Sie Preisinformationen gleichzeitig auf sechs Chains abrufen müssen, benötigen Sie sechs separate Oracle-Anbieter. Hier kommen Multichain-Oracles ins Spiel.
Technologische Durchbrüche im Seda-Ökosystem
Seit seinem Start vor einem Jahr ist Seda rapide gewachsen. Innerhalb von nur acht Wochen wurde es das zweitgrößte Oracle, das insgesamt über 2,7 Milliarden Dollar an Gesamtwert gesperrt hat. Das Team erkannte jedoch bald die Unpraktikabilität, dies auf etwas wie 200 Chains zu skalieren, aufgrund der Herausforderungen beim robusten Preisfeed-Monitoring. Die innovative Lösung, die von Seda entwickelt wurde, beinhaltet, dass die Hauptkette Daten aggregiert und dann die Smart Contracts an die Unter-Kette weiterleitet. Dadurch entfällt die Notwendigkeit, den Oracle-Vertrag auf jeder neuen Chain bereitzustellen, stattdessen wird ein einzelner Smart Contract bereitgestellt.
Sicherung der Oracle-Technologie
Als Reaktion auf kürzlich bekannt gewordene Oracle-Exploits skizzierten de Gooijer und Mitchell einige Strategien zur Sicherung der Technologie. Die Bildung wurde als ein entscheidender Faktor hervorgehoben. Benutzer sollten sich der Risiken bewusst sein, eine Brücke mit Hunderten von Millionen an Gesamtwert zu bauen, wenn der zugrunde liegende Token nur einen relativ geringen Betrag an Liquidität an dezentralen Börsen hat. Eine weitere Absicherung ist die Entwicklung von Smart-Preisdatenmodulen, die Token gegen etwas wie einen zeitgewichteten Durchschnittspreis tauschen können, um die Wahrscheinlichkeit von Kursverlusten in volatilen Marktbedingungen zu verringern.
Die Einrichtung von Metriken wie Liquidationsschwellenwerten und Kollateralisierungsverhältnissen im Voraus kann auch dazu beitragen, das Protokoll auf Erfolg vorzubereiten. Wenn beispielsweise ein Token gegen 100 Millionen Dollar geliehen wird, aber nur 10 Millionen Dollar an Liquidität in der Chain vorhanden sind, können Sie keine Positionen von 100 Millionen Dollar oder sogar 50 Millionen Dollar gegen eine solche Liquidität realistisch liquidieren.
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Dieser Artikel wurde für Klarheit aus einem Interview angepasst.
