Kürzlich erlitt das rechtliche Team, das Sam Bankman-Fried, den ehemaligen CEO der mittlerweile nicht mehr existierenden Kryptowährungsbörse FTX, vertritt, einen Rückschlag. Ihr Antrag auf Verzögerung der Verurteilung wurde vom US-Bundesrichter Lewis Kaplan abgelehnt. Die Verteidigung hatte gehofft, das Verurteilungsdatum vom 28. März auf irgendwann Anfang bis Mitte Mai 2024 zu verschieben. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt, und das ursprüngliche Datum blieb bestehen.
Gründe für den Antrag auf Verzögerung der Verurteilung
Das Verteidigungsteam für Bankman-Fried argumentierte, dass sie zusätzliche Zeit benötigten, um die erforderlichen Materialien für die Einreichung der Verurteilung zu sammeln und sich auf das Vorverurteilungsgespräch vorzubereiten. Dieses Gespräch wird vom US-System für Bewährungshilfe und Vorverfahrensdienste geführt, das dann für die Empfehlung eines Strafmaßes verantwortlich ist. Die Verteidigung wies auch darauf hin, dass Regierungsdokumente, die für den Verurteilungsprozess entscheidend sind, erst ab dem 2. Februar verfügbar sein werden.
Zusätzliche rechtliche Herausforderungen
Bankman-Fried steht nicht nur vor der Verurteilung, sondern auch vor einem zweiten Prozess, der am 11. März beginnen soll. Dieser Prozess betrifft Anklagen im Zusammenhang mit angeblichem Bankbetrug und Vorwürfen der Bestechung chinesischer Regierungsbeamter. Die Verteidigung äußerte Bedenken hinsichtlich der Unentschlossenheit der Regierung, ob sie mit diesen Anklagen fortfahren möchte.
Reaktion des Richters auf den Antrag auf Verzögerung der Verurteilung
Richter Kaplan wies die Argumente der Verteidigung zurück und erklärte, dass es zuvor keine Einwände gegen das Verurteilungsdatum gegeben habe. Er wies auch darauf hin, dass Bankman-Fried bereits eine Fristverlängerung für die Einreichung der Verurteilungsdokumente gewährt worden war. Darüber hinaus betonte Kaplan, dass der Angeklagte sechs Monate Zeit gehabt habe, sich auf das Vorverurteilungsgespräch vorzubereiten.
Bankman-Fried wurde am 2. November der Betrug an FTX-Kunden und Investoren für schuldig befunden. Dieser Prozess enthüllte einen erheblichen Missbrauch von Kundengeldern, der dazu führte, dass FTX im November Konkurs anmeldete.
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