Nachdem Paysafe Payment Solutions seine Beziehung zu Binance beendet hat, ist die prominente Kryptowährungsbörse auf der Suche nach einem neuen europäischen Banking-Partner. Ab dem 25. September 2023 wird Paysafe keine Unterstützung mehr für EUR-Ein- und Auszahlungen über Banküberweisung (SEPA) innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) anbieten. Diese Entwicklung hat Binance dazu veranlasst, eine neue Bankallianz in Europa zu suchen.
Der Zwischenfall mit Paysafe
Paysafes Entscheidung, die Unterstützung seiner integrierten Wallet-Lösung für Binance im EWR einzustellen, wurde nach einer strategischen Überprüfung angekündigt. Dieser Schritt hat Binance dazu gebracht, einen neuen europäischen Banking-Partner zu suchen, um Transaktionen für seine EWR-Benutzerbasis zu erleichtern. Paysafe hat auch Bankdienstleistungen für Binance in Großbritannien über das Faster Payments-Netzwerk bereitgestellt, ein Dienst, der ebenfalls eingestellt wird.
Mit der Beendigung der Dienstleistungen von Paysafe müssen Binance-Benutzer ihre Bankdaten für Einzahlungen aktualisieren. Die Kryptobörse hat den Benutzern versichert, dass andere Methoden zur Ein- und Auszahlung von Fiat-Währungen sowie zum Kauf und Verkauf von Kryptowährungen auf Binance.com unbeeinträchtigt bleiben. Dazu gehören Transaktionen per Kredit- oder Debitkarte und Banküberweisungen mit anderen unterstützten Fiat-Währungen.
Regulatorische Hürden für Binance
Binance ist in letzter Zeit mit einer Reihe von regulatorischen Herausforderungen konfrontiert. Die Kryptobörse hat beschlossen, sich aus Zypern zurückzuziehen und ihren Betrieb in den Niederlanden einzustellen, da es ihr nicht gelungen ist, eine Lizenz als virtueller Vermögensdienstleister (VASP) zu erhalten. Darüber hinaus hat Binance Markets Limited, ihre Tochtergesellschaft in Großbritannien, die von der Financial Conduct Authority (FCA) erteilten ungenutzten Berechtigungen widerrufen, sodass sie keine regulierten Tätigkeiten und Produkte anbieten kann.
Neben diesen Problemen hat Binance auch rechtliche Auseinandersetzungen. Die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde Securities and Exchange Commission (SEC) hat eine Klage gegen die Börse wegen angeblicher Verstöße gegen US-Wertpapiergesetze eingereicht. Darüber hinaus ermitteln französische Behörden wegen des Vorwurfs der „erschwerten Geldwäsche“ gegen das Unternehmen.
Ausblick
Trotz dieser Herausforderungen ist Binance weiterhin bestrebt, einen reibungslosen Übergang für seine Benutzer sicherzustellen, während es einen neuen europäischen Banking-Partner sucht. Die Börse plant, zu gegebener Zeit weitere Informationen bereitzustellen.
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Während Binance diese regulatorischen Hürden meistert, geht die Suche nach einem neuen Banking-Partner in Europa weiter. Wie sich dies auf den Betrieb der Kryptobörse im EWR auswirken wird, bleibt abzuwarten.
