Hat der Kryptomarkt einen bedeutenden Meilenstein erreicht, indem Coinbase die regulatorische Genehmigung für Krypto-Futures-Handel erhalten hat? Dies ist eine Frage, über die viele Marktteilnehmer seit der Ankündigung der wegweisenden Genehmigung nachdenken.
Eine neue Ära im Kryptohandel enthüllen
Fast zwei Jahre nach Einreichung des Antrags hat die beliebte Kryptowährungsbörse Coinbase die Genehmigung der National Futures Association (NFA) erhalten, als Futures Commission Merchant (FCM) tätig zu sein. Diese bahnbrechende Ankündigung erfolgte am 16. August und markiert einen bedeutenden Meilenstein für die Kryptobranche. Die NFA, eine selbstregulierende Organisation, wird von der Commodity Futures Trading Commission (CFTC), der US-amerikanischen Aufsichtsbehörde für Futures, anerkannt.
Mit dieser Genehmigung wird Coinbase die erste Kryptobörse in den Vereinigten Staaten sein, die regulierten Krypto-Futures neben dem traditionellen Spot-Handel anbietet. Diese Entwicklung wird voraussichtlich neue Möglichkeiten für berechtigte Kunden in den USA eröffnen, die in Kürze Krypto-Futures direkt über Coinbase Financial Markets zugreifen können.
Der Weg zur Genehmigung
Im September 2021 beantragte Coinbase erstmals die Registrierung als FCM bei der NFA. Das Warten war lang, aber die Genehmigung kam endlich und läutete eine neue Ära für die Kryptobörse ein.
In Erwartung dessen hatte die Coinbase Derivatives Exchange bereits im Juni neue Bitcoin [BTC]- und Ethereum [ETC]-Futures-Kontrakte eingeführt, die auf institutionelle Investoren abzielen. Im Juni 2022 führte sie auch ihre fortgeschrittenen „Nano“-Bitcoin- und Ethereum-Kontrakte für Derivateprodukte ein.
Es ist erwähnenswert, dass der weltweite Markt für Kryptoderivate etwa 75% des gesamten globalen Handelsvolumens mit Kryptowährungen ausmacht. Dieser Schritt ist daher ein bedeutender Fortschritt für Coinbase und die gesamte Kryptobranche.
Regulatorische Hürden überwinden
Trotz des Durchbruchs war es ein herausforderndes Jahr für Coinbase. Im Juni reichte die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eine Klage gegen Coinbase ein und beschuldigte das Unternehmen, als nicht registrierte Börse, Makler und Clearingstelle zu operieren. Coinbase hat seitdem einen Antrag auf Abweisung der Klage des Regulators eingereicht und argumentiert, dass der Ansatz der SEC erheblich von bestehenden rechtlichen Rahmenbedingungen abweicht.
Darüber hinaus zeigte der Q2-Geschäftsbericht von Coinbase einen Rückgang des Gesamtumsatzes um 8% gegenüber dem Vorquartal, den das Unternehmen auf „mehrjährige Tiefstände bei der Kryptovolatilität“ zurückführte.
Trotz dieser Hürden stellt die Genehmigung für den Handel mit Krypto-Futures einen positiven Schritt nach vorn dar. Für alle, die diese Entwicklungen genau im Auge behalten möchten, bieten Plattformen wie cryptoview.io umfassende Einblicke in den Kryptomarkt.
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