OpenSea, der führende Marktplatz für nicht fungible Tokens (NFTs), sorgte kürzlich für Schlagzeilen, als er bekannt gab, den Support für NFT-Transaktionen auf dem Binance Smart Chain (BNB-Netzwerk) einzustellen. Das Unternehmen hat sich dafür entschieden, seine Ressourcen auf profitablere Bereiche umzuleiten, insbesondere Ethereum-basierte NFTs, wo der Wettbewerb hart ist.
Abkehr von BNB-NFTs
OpenSea veröffentlichte eine Erklärung, in der erklärt wurde, dass Benutzer weiterhin BNB-NFTs auf der Plattform anzeigen, erkunden und übertragen können, jedoch keine Trades mehr durchführen können. Das Unternehmen begründete dies damit, dass die Kosten für den Support des BNB-Netzwerks die Vorteile überwiegen. Diese Entscheidung wurde nach der Hinzufügung mehrerer Netzwerke, einschließlich des BNB Smart Chain, getroffen, nachdem das NFT-Ökosystem breites Interesse gezeigt hatte. Doch da sich die Landschaft entwickelt, erkennt OpenSea die Notwendigkeit, seine Ressourcen mit den vielversprechendsten Initiativen abzustimmen.
Verpflichtung zum Multi-Chain-Support
Trotz des Einstellens des Supports für das BNB-Netzwerk hat OpenSea seine Verpflichtung zu einer Multi-Chain-Zukunft bekräftigt. Diese Zusage wird durch die kürzliche Implementierung von Ethereum Layer 2-Integrationen unterstützt, die es Benutzern ermöglichen, NFTs auf Base und Zora zu erstellen und zu handeln. OpenSea unterstützt weiterhin verschiedene andere Netzwerke, darunter Arbitrum, Optimism, Polygon, Avalanche, Klaytn und Solana.
Die Zusicherungen des Unternehmens wurden jedoch von einigen Benutzern auf Twitter mit Skepsis aufgenommen, die darauf hinwiesen, dass der versprochene Support für Tezos-basierte NFTs, der Anfang 2021 angekündigt wurde, immer noch aussteht.
OpenSea unter Beobachtung
OpenSea ist in letzter Zeit aufgrund der Streichung der verpflichtenden Künstler-Royalties in die Kritik geraten. Die Plattform blockierte zuvor Transfers zu Plattformen, die sich nicht bereit erklärten, bei jedem Verkauf weiterhin Creator-Gebühren zu zahlen. Diese Richtlinie wird jedoch Ende August aufgehoben, und NFT-Händler sind nicht mehr verpflichtet, Künstler-Royalties zu zahlen.
OpenSea-CEO Devin Finzer erklärte, dass das Royalty-Modell entwickelt wurde, um den Schöpfern mehr Kontrolle über ihre Web3-Geschäftsmodelle zu geben. Er räumte jedoch ein, dass dafür die Zustimmung aller im Web3-Ökosystem erforderlich ist, was leider nicht erreicht wurde. Diese Änderung der Richtlinie hat in der NFT-Community für Kontroversen gesorgt, und viele, darunter Vertreter von Yuga Labs und Deadfelllaz, setzen sich für einen Boykott der Plattform ein.
In diesen turbulenten Zeiten auf dem NFT-Marktplatz ist es wichtig, informiert zu bleiben. Plattformen wie cryptoview.io können Benutzern dabei helfen, die neuesten Entwicklungen und Trends in der Kryptowelt im Auge zu behalten.
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