Lenkt Indien die G20 in Richtung einer koordinierten Regulierung von Kryptoassets?

Lenkt Indien die G20 in Richtung einer koordinierten Regulierung von Kryptoassets?

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Als derzeitiger Vorsitzender der G20-Nationen scheint Indien seine Position zu nutzen, um weltweit eine koordinierte Regulierung von Kryptoassets zu befürworten. Die indische Regierung, die schon lange skeptisch gegenüber digitalen Währungen ist, hat zusammen mit ihrer Zentralbank eine besonders strenge Haltung gegenüber Kryptowährungen eingenommen. Es ist daher kaum überraschend, dass Indien seine G20-Präsidentschaft nutzt, um harmonisierte Regeln voranzutreiben, die darauf abzielen, die Kontrolle über digitale Vermögenswerte zu verschärfen.

Indiens Standpunkt zu Kryptowährungen

Indiens Bestrebungen, Kryptowährungen einzudämmen, unterstützt von wichtigen globalen Finanzinstitutionen wie dem Internationalen Währungsfonds (IWF) und dem Financial Stability Board (FSB), stehen oft unter dem Vorwand, die monetäre Stabilität zu gewährleisten. Die Regierung verweist häufig auf den Zusammenbruch von FTX als Rechtfertigung für ihr Handeln. Es stellt sich jedoch die Frage, ob die eigentliche Absicht hinter der Sicherung der monetären Stabilität darin besteht, ein Bankensystem zu schützen, das kurz vor dem Zusammenbruch steht. Dieses System wird offenbar von der Fähigkeit der US-amerikanischen Federal Reserve gestützt, Geld aus dem Nichts zu erschaffen.

Dieses ‚kostenlose‘ Geld kostet die Federal Reserve möglicherweise nichts. Für den größten Teil der globalen Bevölkerung bedeutet es jedoch einen Anstieg der Währung in der Wirtschaft, was zur ‚Entwertung‘ ihrer Kaufkraft führt.

Die FTX-Kontroverse

In Bezug auf das FTX-Debakel, das oft verwendet wird, um die gesamte Kryptobranche in Verruf zu bringen, gibt es mehrere ungeklärte Fragen darüber, wie das Imperium von Sam Bankman aus dem Nichts entstanden ist und wie ein solcher Betrug direkt unter den Augen der SEC geschehen konnte.

Erwartete Risiken

Unabhängig von diesen Unsicherheiten wird Indien voraussichtlich ein von IWF und FSB entwickeltes „Synthesis Paper“ unterstützen. Dieses Papier wird einen Rahmen zur Bewältigung der wahrgenommenen ‚Risiken‘ von Kryptowährungen liefern. Zu diesen ‚Risiken‘ könnte gehören, dass Einzelpersonen ihre Fiat-Währungen nutzen, um Vermögenswerte wie Bitcoin zu erwerben, um sich vor der derzeitigen starken Entwertung zu schützen. Es besteht auch das potenzielle Risiko einer „Übertragung“ von Krypto in das traditionelle Finanzsystem. Wie sich jedoch ein auf rund 1,2 Billionen US-Dollar geschätztes aufstrebendes Ökosystem auf das traditionelle Finanzsystem auswirken könnte, das Hunderte von Billionen wert ist, bleibt abzuwarten.

Während wir diese Entwicklungen weiterhin verfolgen, bieten Plattformen wie cryptoview.io eine umfassende und bequeme Möglichkeit, den sich schnell entwickelnden Kryptomarkt im Auge zu behalten.

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