In einem Bemühen um eine gerechte Besteuerung ergreift die Stadt Cheongju in Südkorea bedeutende Maßnahmen, um Steuerhinterzieher im Kryptobereich zu bekämpfen. Die Steuerbehörden der Stadt haben Ermittlungen zu den digitalen Vermögenswerten derjenigen eingeleitet, die ihren steuerlichen Verpflichtungen nicht nachkommen, mit dem Ziel, ihre Kryptowährungen zu beschlagnahmen.
Vorgehen gegen die Steuerhinterziehung im Kryptobereich
Wie der Bericht der lokalen Nachrichtenagentur Yonhap vom 22. August zeigt, konzentrieren sich die Behörden der Stadt auf Bewohner, die Kryptowährungen nutzen, um ihren steuerlichen Verpflichtungen zu entgehen. Die Ermittlungen richten sich gegen 8.520 Benutzer von bekannten südkoreanischen Kryptobörsen wie Upbit und Bithumb, die mindestens 750 US-Dollar an lokalen Steuern schulden.
Diese Maßnahme ist Teil einer breiteren Bemühung, der wachsenden Sorge um die Vermögensverheimlichung durch Kryptowährungen im Land entgegenzuwirken. Die Regulierungsbehörden der Stadt ergreifen proaktive Maßnahmen, um Rechenschaftspflicht sicherzustellen und gerechte Besteuerungspraktiken im Bereich digitaler Vermögenswerte zu etablieren.
Beschlagnahme von Krypto-Vermögenswerten zur Wiederherstellung von Steuerrückständen
Nach Abschluss der Ermittlungen plant die Stadt, Krypto-Vermögenswerte von den Steuersäumigen zu beschlagnahmen. Im Jahr 2020 hatten südkoreanische Steuerbehörden aufgrund von Steuerhinterziehung Krypto-Vermögenswerte im Wert von 180 Millionen US-Dollar beschlagnahmt. Ein erheblicher Teil davon wurde für nationale und lokale Steuerrückstände beschlagnahmt. Die aus diesen Beschlagnahmungen eingezogenen Rückstände beliefen sich auf 84,1 Milliarden Won.
Der National Tax Service (NTS) führt diese Maßnahmen an und hat aufgrund von Änderungen des Steuerrechts die Befugnis, die Übertragung virtueller Währungen von Steuerhinterziehern und Börsen zu verlangen. Der Ansatz des NTS beinhaltet eine „zwangsweise Eintreibung“, was zu Steuerzahlungsvereinbarungen und in einigen Fällen zur Liquidation der beschlagnahmten Coins führt.
Regulierung des digitalen Vermögenswert-Bereichs
Südkorea hat Fortschritte bei der Regulierung des digitalen Vermögenswert-Bereichs gemacht. Vor einigen Monaten hat es sein erstes eigenständiges Gesetz über digitale Vermögenswerte verabschiedet, das darauf abzielt, Investoren nach dem Zusammenbruch von mit Do Kwon verbundenen Tokens zu schützen. Die Gesetzgebung zum Schutz der Nutzer digitaler Vermögenswerte definiert digitale Vermögenswerte, ahndet Marktmanipulationen und gewährt der Financial Services Commission Aufsichtsbefugnisse.
Für diejenigen, die im Kryptobereich tätig sind, ist es wichtig, über diese Entwicklungen auf dem Laufenden zu bleiben und ihre steuerlichen Verpflichtungen zu erfüllen. Tools wie cryptoview.io können wertvolle Einblicke bieten und eine bessere Verwaltung digitaler Vermögenswerte ermöglichen.
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