Während die rechtlichen Auseinandersetzungen um den FTX-Konzern weitergehen, hat Fenwick & West, der ehemalige Rechtsbeistand des Unternehmens, einen Schritt unternommen, um Klagen gegen sich abzuweisen. Diese Sammelklagen, die von FTX-Investoren initiiert wurden, werfen der Anwaltskanzlei vor, FTX bei angeblichen betrügerischen Aktivitäten unterstützt zu haben. Fenwick & West bestreitet jedoch diese Vorwürfe und betont, dass sie nichts von angeblichen betrügerischen Aktivitäten bei FTX wussten.
Die Leugnung der Mittäterschaft der Anwaltskanzlei
In einem Antrag auf Abweisung des Falls hat Fenwick & West die Vorwürfe zurückgewiesen, dass ihre Dienstleistungen für die FTX-Gruppe über den normalen Aufgabenbereich einer Anwaltskanzlei hinausgingen. Sie argumentieren, dass ihre Tätigkeiten auf den Umfang ihrer Vertretung für FTX beschränkt waren und sie sich keiner angeblichen betrügerischen Handlung bewusst waren.
Ein spezifisches Beweismittel, das in dem Fall hervorgehoben wurde, war eine E-Mail von Daniel Friedberg, einem wichtigen Anwalt für FTX, in der stand, dass ein Teil des Bargelds und der Kryptowährung von FTX von Alameda für FTX-Kunden gehalten wurde. Fenwick & West behauptet, dass diese E-Mail keinen Beweis dafür darstellt, dass die Kanzlei von der angeblichen Verletzung bei FTX wusste.
Prominente Vermarkter versuchen Klagen abzuweisen
In einer separaten, aber verwandten Entwicklung versuchen mehrere prominente Persönlichkeiten, die früher als Vermarkter für FTX tätig waren, ebenfalls Klagen gegen sich abzuweisen. Diese Prominenten, darunter Tom Brady, Gisele Bündchen, Stephen Curry, Larry David, Shaquille O’Neal, David Ortiz und Naomi Osaka, werden beschuldigt, an den angeblichen betrügerischen Aktivitäten von FTX beteiligt gewesen zu sein.
Sie argumentieren jedoch, dass die Kläger keine konkreten Beweise vorgelegt haben, die ihre Behauptung stützen, dass diese Prominenten Teil einer geheimen Verschwörung waren, die von einigen wenigen Insidern bei FTX geleitet wurde.
Vergleiche und anstehende Anhörungen
Zuvor haben drei Vermarkter von FTX, darunter der Quarterback der Jacksonville Jaguars, Trevor Lawrence, und die YouTube-Influencer Kevin Paffrath und Tom Nash, in ihren jeweiligen Fällen vertrauliche Vergleiche erzielt. Sowohl Fenwick & West als auch die prominenten Vertreter haben Anhörungen zu ihren Anträgen auf Abweisung der Klagen gegen sie beantragt.
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