Ist die Berufung der SEC gegen Ripple ein Spielwechsler für XRP?

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In einer aktuellen Entwicklung im laufenden Rechtsstreit zwischen Ripple Labs und der United States Securities and Exchange Commission (SEC) geht die SEC endlich gegen Ripple vor. Dies bezieht sich auf die Auseinandersetzung darüber, ob XRP als Wertpapier gilt und ob Ripple es zu Unrecht als solches verkauft hat.

Ein bedeutender Schritt der SEC

Die SEC hat einen bemerkenswerten Schritt unternommen, nachdem Richterin Analisa Torres am 13. Juli eine teilweise Entscheidung getroffen hat. Sie erklärte, dass XRP ein Wertpapier war, als es an institutionelle Investoren verkauft wurde, was dazu führte, dass der Antrag der SEC bewilligt wurde. Der Antrag der SEC bezüglich programmgesteuerter XRP-Verkäufe wurde jedoch abgelehnt. Daraufhin hat die SEC einen Antrag auf ein Zwischenverfahren eingelegt.

Ein Zwischenverfahren ist im Wesentlichen ein formeller Antrag, der von einer Partei in einem Rechtsfall an ein höheres Gericht gestellt wird. Mit diesem Antrag wird die Erlaubnis beantragt, eine bestimmte Entscheidung oder Urteil eines niedrigeren Gerichts anzufechten, bevor der gesamte Fall abgeschlossen ist. Rechtsexperten wie John E. Deaton halten es für äußerst unwahrscheinlich, dass der Antrag der SEC von der Richterin bewilligt wird. Es ist jedoch nicht ungewöhnlich, ein Zwischenverfahren einzulegen, wenn die Frage von erheblicher Bedeutung ist, über die nun Richterin Torres entscheiden muss.

Der ausstehende Geschworenenprozess

Der Fall steht noch vor einem ausstehenden Geschworenenprozess, der von Richterin Torres für 2024 angesetzt wurde. Die Geschworenen werden über die Anklagen gegen Ripple-CEO Brad Garlinghouse und Chairman Chris Larsen entscheiden. Ihnen wird vorgeworfen, bei den institutionellen Verkäufen von Milliarden von Dollar in XRP „Beihilfe geleistet“ zu haben.

XRP: Ein Wertpapier oder nicht?

Die Klage der SEC bestreitet nicht, dass XRP selbst ein Wertpapier ist. Es hinterfragt vielmehr die programmgesteuerten und individuellen Verkäufe von XRP. Erste Reaktionen auf Twitter legten nahe, dass die Berufung der SEC dazu führen könnte, dass XRP-Verkäufe an Börsen als Wertpapiere eingestuft werden. Dies ist jedoch nicht der Fall.

Wie Bill Morgan, ein australischer Anwalt, der den Fall genau beobachtet, feststellte, hat Richterin Torres nicht nur festgestellt, dass XRP selbst kein Wertpapier ist. Sie bezog sich auch auf den Fall SEC gegen Telegram und kam zu dem Schluss, dass digitale Vermögenswerte wie das Gram-Token Waren sind.

Die Entscheidung der Richterin und die Berufung der SEC konzentrieren sich in erster Linie auf die konkreten Vorwürfe gegen Ripple, seine Führungskräfte und ihre XRP-Verkäufe, nicht auf diejenigen an Börsen. Die SEC hat Richterin Torres außerdem gebeten, die Durchsetzung anderer Teile ihres Urteils auszusetzen, bis über die Berufung in der Second Circuit entschieden wird.

Während der Rechtsstreit weitergeht, ist der Preis von XRP in den letzten 24 Stunden leicht um 3,51% gesunken und in der letzten Woche um 6% gefallen. Derzeit steht er bei 0,63 $, laut CoinMarketCap. Für diejenigen, die ein genaues Auge auf diese Entwicklungen und ihre Auswirkungen auf den Preis von XRP werfen möchten, ist die Anwendung cryptoview.io eine ausgezeichnete Ressource.

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