Ja, Google Cloud hat kürzlich die Einführung seines Dienstes „Anti Money Laundering AI“ (AMLAI) nach einem erfolgreichen Testlauf mit dem in London ansässigen Finanzdienstleistungskonzern HSBC angekündigt. AMLAI nutzt maschinelles Lernen, um Risikoprofile zu erstellen, Transaktionen zu überwachen und Daten zu analysieren.
Die Vorteile von KI zur Überwachung von Transaktionen.
Laut einem Blogbeitrag von Google Cloud ersetzt die KI-gestützte Transaktionsüberwachung den auf manuell definierten Regeln basierenden Ansatz und nutzt die Leistungsfähigkeit der Daten von Finanzinstituten, um fortschrittliche Modelle des maschinellen Lernens zu trainieren und so einen umfassenden Überblick über die Risiko-Scores zu erhalten. In der Praxis gibt Google Cloud an, dass sein Testpartner HSBC eine zwei- bis viermal höhere Anzahl an positiven Warnungen und eine 60%ige Verringerung der falsch-positiven Warnungen festgestellt hat.
Kosten und Auswirkungen des AMLAI-Dienstes
Die Kosten des AMLAI-Dienstes werden davon abhängen, wie viele Kunden täglich mit den Systemen zur Risikobewertung und zur Bekämpfung der Geldwäsche arbeiten und wie viele Kunden in den Trainingsdatensatz einbezogen werden, der zur Einführung des Modells verwendet wird. Die Einführung von AMLAI ist ein Beleg für die wachsenden Ambitionen von Google und der Google Cloud im Fintech-Bereich.
Google und der Fintech-Sektor
Während sich die heutige KI hauptsächlich auf Produkte wie Googles Chatbot Bard konzentriert, hat sich das Unternehmen still und heimlich als Fintech-Entwickler und Anbieter von Bankdienstleistungen etabliert. Im Laufe der Jahre hat Google alternative Zahlungslösungen wie seinen weithin angenommenen Dienst Google Pay und die Einführung von durch Google gesponserten Debitkarten mit NFC-Konnektivität erkundet.
Auswirkungen auf den Geldwäschemarkt
Googles Engagement im Bereich der Geldwäschebekämpfung könnte ein positives Zeichen für diese schnell wachsende Branche sein. Laut einer Analyse von BlueWeave Consulting wurde die Größe des weltweiten Marktes für Geldwäschebekämpfung für das Jahr 2022 auf etwa 3 Milliarden US-Dollar geschätzt und wird bis zum Ende des Jahrzehnts voraussichtlich auf fast 8 Milliarden US-Dollar anwachsen. Zu den Faktoren, die zu diesem Wachstum beitragen, gehören der Anstieg nicht-traditioneller Zahlungen, eine sich ständig verändernde Regulierungslandschaft und ein stetiger Anstieg der Zahl der Fälle von Geldwäsche auf globaler Ebene.
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Warnhinweis: Dieser Artikel stellt keine Anlageberatung dar und birgt das Risiko eines Kapitalverlusts. Bitte führen Sie Ihre eigenen Recherchen durch, bevor Sie Investitionsentscheidungen treffen.
