Was steckt wirklich hinter den Vorwürfen, dass die Polygon-Stiftung, das Gehirn hinter der Ethereum ETH Layer 2 Scaling-Lösung, fast 6 Millionen Dollar an Kryptowährung auf Binance entsorgt hat? Sandeep Nailwal, der Gründer von Polygon (MATIC), äußert sich zu diesen Anschuldigungen in einem kürzlichen Social-Media-Thread.
Vorwürfe und Widerlegungen
Berichte besagten, dass der Unterstützer des Krypto-Vermögenswerts Polygon MATIC auf Binance, der weltweit führenden Kryptobörse, wahllos verkauft habe. Nailwal hat diese Anschuldigungen jedoch zurückgewiesen und erklärt, dass die Kennzeichnung ihrer Wallets durch Lookonchain falsch gewesen sei. Er fügt hinzu, dass dies nicht der erste Fall eines solchen Fehlers von Lookonchain sei, der zu unnötiger Angst, Unsicherheit und Zweifel (FUD) in der Community führe.
Das Problem angehen
Zuvor hatte der Blockchain-Datenverfolger Lookonchain gemeldet, dass zwei Adressen, die angeblich mit der Polygon-Stiftung verbunden waren, im letzten Monat insgesamt 5,9 Millionen Dollar an MATIC auf Binance eingezahlt hatten. Marc Boiron, CEO von Polygon Labs, äußerte ebenfalls Nailwals Meinung und erklärte, dass Lookonchain die Wallet falsch gekennzeichnet hatte und sie nicht der Polygon-Stiftung gehörte.
Untersuchung und Ergebnisse
Die Blockchain-Forschungsfirma Nansen sieht dies jedoch anders. Ihren Daten aus früheren Transaktionen zufolge waren die Adressen tatsächlich mit der Polygon-Stiftung verbunden. Trotzdem haben sie die Kennzeichnungen nach Boirons öffentlicher Ankündigung, dass die Adresse nicht ihnen gehörte, als Geste des guten Willens entfernt.
Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Textes wird MATIC mit 0,556 $ gehandelt und zeigt eine leichte Steigerung in den letzten 24 Stunden.
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