Brauchen wir klarere Krypto-Regeln? Coinbase denkt so

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Steckt die Welt der digitalen Währungen in einer regulatorischen Schwebe? Coinbase, eine führende Kryptowährungsbörse, glaubt das jedenfalls. Das Unternehmen befindet sich in einem langwierigen Streit mit der Securities and Exchange Commission (SEC) über die Notwendigkeit klarer Richtlinien, die klären, welche digitalen Vermögenswerte als Wertpapiere gelten. Dieser Kampf hat Coinbase veranlasst, die SEC wiederholt aufzufordern, auf einen Antrag zu reagieren, den sie bereits im letzten Jahr gestellt hat, und nun beantragt das Unternehmen gerichtliche Hilfe, um die SEC zum Handeln zu bewegen.

Verzögertes Vorgehen der SEC

In einem kürzlich bei einem Bundesgericht in Manhattan eingereichten Rechtsdokument kritisierte Coinbase die konsequente Weigerung der SEC, auf ihren Antrag zur Regelungserstellung zu reagieren, der ursprünglich im Juli des Vorjahres eingereicht wurde. Die SEC hatte zuvor im Juni eine Verzögerung vor Gericht erwirkt, und obwohl es Hinweise von ihrem Rechtsteam gab, dass eine Empfehlung bevorsteht, wurde keine klare Richtlinie erlassen. Laut Eugene Scalia, dem externen Rechtsberater von Coinbase, ist dieser Trend nichts anderes als eine stillschweigende Anerkennung, dass die SEC keine Pläne hat, auf den Antrag zu reagieren.

Die Zwickmühle

Scalia argumentiert, dass das Untätigsein der SEC digitale Vermögenswerte in eine einzigartige Zwickmühle gebracht hat. Seine Behauptung ist, dass die mangelnde Klarheit der SEC nichts weiter als ein bürokratischer Tanz ist und dass nichts weniger als ein Mandamus – ein Gerichtsbeschluss, der ein untergeordnetes Gericht oder einen Regierungsbeamten zwingt, eine ihnen gesetzlich auferlegte Pflicht auszuführen – die Behörde dazu ermutigen wird, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Scalia, Partner bei Gibson Dunn und Sohn des verstorbenen Obersten Richters Antonin Scalia, hat vorgeschlagen, dass das Untätigsein der SEC digitale Vermögenswerte in einen beispiellosen Zustand regulatorischer Ungewissheit versetzt hat.

Die Haltung der SEC zu Krypto-Regeln

Der Vorsitzende der SEC, Gary Gensler, behauptet wiederholt, dass bestehende Gesetze ausreichende Anleitung für Unternehmen im Bereich digitaler Vermögenswerte bieten, um sich daran zu halten. Er hat solche Unternehmen beschuldigt, sich dafür zu entscheiden, die Regeln nicht zu befolgen. Coinbase und Scalia argumentieren jedoch, dass dies eine bewusste und unzureichende Reaktion ist. Scalia betont, dass die SEC nicht weiterhin Transparenz vermeiden kann, indem sie sich hinter vagen Hinweisen auf unveröffentlichte Ratschläge ihres Personals versteckt.

In einer Welt, in der die Kryptowährung immer weiter wächst und sich entwickelt, ist der Bedarf an klaren Krypto-Regeln dringender denn je. Anwendungen wie cryptoview.io helfen Benutzern, sich in der komplexen Welt der digitalen Währungen zurechtzufinden, aber ohne klare Vorschriften können auch diese Tools nur begrenzt helfen. Es ist höchste Zeit, dass Regulierungsbehörden wie die SEC für die dringend benötigte Klarheit sorgen.

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