Die Berufung der SEC in der Ripple-Klage könnte bevorstehen, da sich die US-amerikanische Börsenaufsichtsbehörde (SEC) nach ihrem kürzlichen teilweisen Rückschlag in der Klage gegen Ripple einer Berufung nähert. Diese Information stammt von James K. Filan, einem Verteidigungsanwalt und Experten für Kryptowährungsrecht.
Erklärung der potenziellen Berufung der SEC
Laut Filan hat Richterin Analisa Torres einen Zeitplan festgelegt, nach dem die SEC um Erlaubnis zur Einreichung einer Zwischenberufung bitten kann. Er stellte jedoch klar, dass dies nicht zwangsläufig bedeutet, dass die Berufung genehmigt wurde. Es zeigt lediglich, dass die SEC berechtigt ist, den Antrag zu stellen.
Torres ordnete an, dass die SEC ihre Antragsstellung bis zum 18. August einreichen soll, wobei erwartet wird, dass Ripple seine Gegenunterlagen bis zum 1. September einreicht. Wenn die SEC antworten möchte, haben sie bis zum 8. September Zeit, dies zu tun.
Marktreaktion auf die Nachrichten
Nach der Anordnung des Richters erlitt der Handelswert von XRP einen Rückschlag und fiel um über 12% von etwa 0,571 $ auf etwa 0,499 $ und spiegelte damit den allgemeinen Trend des Kryptomarktes wider.
Überblick über die Ripple-Klage
Die SEC leitete Ende 2020 rechtliche Schritte gegen Ripple ein und beschuldigte das in San Francisco ansässige Zahlungsunternehmen, XRP als nicht registriertes Wertpapier verkauft zu haben. In einem kürzlichen Urteil stellte Richterin Torres fest, dass Ripples automatisierter, offener Verkauf von XRP, bekannt als programmatischer Verkauf, nicht als Wertpapierangebot qualifizierte, was der Behauptung der SEC widersprach.
Allerdings stimmte die Richterin der Behauptung der SEC zu, dass Ripples direkter Verkauf von XRP an institutionelle Käufer ein Wertpapierangebot war.
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