Beeinflusst der Ripple-Fall andere Kryptoklagen?

Beeinflusst der Ripple-Fall andere Kryptoklagen?

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In einer unerwarteten Wendung hat die bekannte Kryptowährungsbörse Coinbase den jüngsten Ripple-Fall als Schutzschild in ihrem laufenden Kampf gegen die Securities and Exchange Commission (SEC) genutzt. Während sich die Handlung entfaltet, wird die Auswirkung des Ripple-Falls auf andere kryptobezogene Klagen immer deutlicher.

Anführung von Ripple’s Präzedenzfall

Coinbase ist in einen Rechtsstreit mit der SEC verwickelt, wobei die Behörde versucht, einen einfachen Vermögensverkauf als Sicherheit einzustufen. In einem Rechtsbrief, der beim United States District Court für den Southern District of New York eingereicht wurde, nutzte Coinbase den Ripple-Fall, um sein Argument zu stärken. Im Jahr 2020 gerieten die SEC und Ripple juristisch aneinander, wobei die SEC behauptete, dass Ripple 1,3 Milliarden US-Dollar durch den Verkauf von XRP aufgebracht hatte, den sie als nicht registrierte Sicherheit erklärten.

Das jüngste Urteil im Ripple-Fall hat Coinbase eine Hoffnung gegeben. Das Gericht entschied, dass bestimmte Verkäufe von XRP durch Ripple nicht gegen Wertpapiergesetze verstoßen haben, aufgrund des implementierten Blindgebot-Verfahrens. Dieses Urteil wurde als Sieg für den Kryptosektor angesehen, obwohl ein anderer Richter es in einem separaten Fall, der die SEC und Terraform Labs betrifft, kritisierte.

Major Questions Doctrine im Spiel

Coinbase hat auch die „Major Questions Doctrine“ in seine Verteidigungsstrategie gegen die SEC eingeführt. Diese Doktrin besagt, dass eine Behörde, die über eine Frage von nationaler Bedeutung entscheiden möchte, von einer klaren Zustimmung des Kongresses unterstützt werden muss. Die Doktrin hat zwei Elemente, eines betrifft die signifikante Auswirkung des Themas auf die Wirtschaft oder die Öffentlichkeit des Landes und das andere betrifft, ob eine Bundesbehörde die ausdrückliche Autorität zur Durchsetzung neuer Vorschriften hat.

Trotz des Einsatzes der Major Questions Doctrine durch Terraforms Anwälte wies der Richter das Argument zurück und erklärte, dass die Kryptoindustrie nicht das Gewicht von „großer wirtschaftlicher und politischer Bedeutung“ habe. Coinbase widersprach jedoch und argumentierte, dass die umfassende Regulierung von Sekundärmärkten für den Handel mit digitalen Vermögenswerten „außergewöhnlich“ sei und die digitale Vermögenswirtschaft, die rund 1 Billion US-Dollar wert ist, einen „erheblichen Teil der amerikanischen Wirtschaft“ repräsentiere.

Der Ripple-Fall: Ein Hoffnungsschimmer für die Kryptowelt?

Die jüngste Entscheidung im Ripple-Fall hat einen Hoffnungsschimmer für die Kryptoindustrie entfacht und könnte den Weg für einen nuancierteren Ansatz zur Regulierung von Kryptowährungen ebnen. Dies könnte für Plattformen wie cryptoview.io von unschätzbarem Wert sein, die einen umfassenden Blick auf den Kryptomarkt bieten.

Handlungsaufforderungstext

Mit dem Ripple-Fall als Leitfaden könnte die Kryptoindustrie eine Verschiebung in ihrer Wahrnehmung und Regulierung erleben. Allerdings, wie Coinbase treffend bemerkte, ist „die Autorität der SEC so klar wie Schlamm“, was darauf hinweist, dass der Weg zur Klarheit noch weit ist.

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