Kannst du das Gefühl von ikonischen Laufsteg-Looks durch AR erleben?

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Stell dir vor, du schlüpfst in die Schuhe eines Models, das sich auf eine große Laufstegshow bei der London Fashion Week vorbereitet. Stell dir nun vor, dass du dies ohne physische Anwesenheit in London tust, sondern stattdessen die Kraft der erweiterten Realität (AR) nutzt. Dies ist keine Einbildung, sondern eine Realität, zum Leben erweckt vom Design Museum in London in einer Erfahrung, unterstützt von Snap, den Machern von Snapchat.

Genieße drei Jahrzehnte Londoner Mode

Die Ausstellung mit dem Titel „Rebel: 30 Jahre London Fashion“ ist eine Feier der Modekompetenz Londons der letzten 30 Jahre. Es ist eine faszinierende Reise in die Welt der Mode, bei der Besucher dank AR-Technologie ikonische Laufsteg-Looks testen können.

Zu den Exponaten gehören das „Schwanenkleid“, das Björk bei den Oscars 2001 trug, das von Steven Stokey-Daley getragene Outfit, das Harry Styles in seinem Musikvideo zu „Golden“ trug, und der aufblasbare Latexanzug, den Sam Smith bei den diesjährigen BRIT Awards trug.

Backstage-Pass: Eine virtuelle Umkleidekabine

Der Bereich ‚Backstage Pass‘ der Ausstellung verwendet AR, um den Trubel der Vorbereitungen vor der Show wiederzugeben. Hier können Besucher mit AR-Schminkspiegeln interagieren und Frisuren und Make-up-Looks ausprobieren, die in den Shows der Designer der London Fashion Week gezeigt wurden.

Jeder AR-Filter ist eine originalgetreue Reproduktion eines der neun Frisuren- und Make-up-Looks der jeweiligen Designer. Diese reichen von der auffälligen Gesichtsbemalung, die Charles Jeffrey Loverboy im Frühjahr 2018 präsentierte, bis hin zum Richard Quinn Blumenmotorradhelm aus seiner Herbst 2018 Laufstegshow.

Die Technologie hinter dem Erlebnis

Die AR-Filter verwenden maschinelles Lernen, um fotorealistische Frisuren zu erstellen. Make-up-Looks werden mithilfe von Gesichtserkennungstechnologie erstellt, die die Struktur verschiedener Gesichter erkennt. Die Technologie simuliert sogar, wie Licht mit reflektierenden Oberflächen wie Schmuck interagiert.

Dieselbe Technologie wurde von Snap in Zusammenarbeit mit Tiffany & Co. in der Saatchi Gallery verwendet, wo Besucher den berühmten 128,54 Karat gelben Tiffany-Diamanten virtuell tragen konnten.

Die Ausstellung ‚Backstage Pass‘ kombiniert die Technologie von Snap mit der Hardware des iPad Pro von Apple, entwickelt im Snap Paris AR Studio. Besucher können jedes einzelne Filter-Erlebnis über Hand-Tracking-Technologie aktivieren und ihren gewünschten Look über den Touchscreen des Schminkspiegels auswählen.

Alle in der Ausstellung gezeigten Designer, darunter Alexander McQueen, Christopher Kane, Erdem, Kim Jones, J.W. Anderson, Molly Goddard und Grace Wales Bonner, sind Alumni von NEWGEN, einer Initiative des British Fashion Council zur Unterstützung aufstrebender britischer Modedesigner.

Die Ausstellung, die bis zum 11. Februar 2024 läuft, ist ein Zeugnis für die Verbindung von Mode und Technologie.

Bei der ständigen Weiterentwicklung der Technologie weiß man nie, was die Zukunft bringt. Vielleicht sehen wir eines Tages diese AR-Technologie in Plattformen wie cryptoview.io integriert, um ein nahtloses und immersives Modeerlebnis zu bieten.

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