Können Sie sich die Dreistigkeit vorstellen, den Wert von ungesicherten Krediten mithilfe gefälschter Pressemitteilungen aufzublasen und dann die Anleger über die Umwandlung dieser Kredite in eine Kryptowährung zu täuschen? Genau dieses Szenario hat sich in einem aktuellen Fall abgespielt, der einen Hawaii-Bewohner namens Jeremy Koski betrifft.
Das betrügerische Schema verstehen
Jeremy Koski, der Mann im Zentrum dieses Skandals, wurde von der Securities and Exchange Commission (SEC) beschuldigt, ein klassisches Pump-and-Dump Schema angewendet zu haben. Dieses Schema beinhaltete die künstliche Inflation des Wertes von Aktien, die er in einem von der Einzelhandelskette JCPenney betriebenen Investmentfonds hielt. Laut SEC hat Koski die Anleger wissentlich getäuscht und den Aktienkurs nach oben getrieben, um sie mit Gewinn verkaufen zu können.
Der Verlauf des Schemas
Der SEC zufolge hat Koski sein Pump-and-Dump Schema als verzweifelten Versuch gestartet, einen erheblichen Verlust bei seiner Investition zu vermeiden. Im September 2020 kaufte Koski über 287.000 Schuldverschreibungen zum Preis von etwa 302.000 US-Dollar. Der Preis dieser Aktien fiel jedoch auf etwa 0,07 US-Dollar, was einen potenziellen Verlust von über 281.000 US-Dollar für Koski bedeutete. Um dem entgegenzuwirken, verbreitete Koski gefälschte Rückkaufbenachrichtigungen unter verschiedenen Pseudonymen in verschiedenen Foren und trieb so den Aktienkurs nach oben, um einige seiner eigenen Aktien zu verkaufen.
Die Folgen dieser betrügerischen Aktivitäten waren verheerend. Der Aktienkurs stieg um 600% auf 1,11 US-Dollar und die täglichen Handelsvolumina stiegen auf 270.000. In dieser Zeit soll Koski angeblich 815 US-Dollar durch den Verkauf von 800 seiner Aktien verdient haben.
Die Kryptowährungs-Täuschung
In einem noch dreisteren Schritt veröffentlichte Koski im September 2021 eine gefälschte Pressemitteilung, in der behauptet wurde, dass die Fondsanteile in eine Kryptowährung umgewandelt werden. Er gab sogar fälschlicherweise an, dass diese Umwandlung in Partnerschaft mit Jim Simons, dem Gründer des seriösen Hedgefonds Renaissance Technologies, stattfindet. Weder Simons noch Renaissance waren jedoch in dieses Schema involviert.
Die SEC hat nun rechtliche Schritte gegen Koski eingeleitet, wegen des Schadens, den er den Anlegern zugefügt hat, die die Aktien zu überhöhten Preisen aufgrund seines Betrugs gekauft haben. Eine vorläufige Anhörung vor einem Bundesrichter in Hawaii ist für den 6. November geplant, wie vom U.S. District Court in Hawaii berichtet wurde.
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