In einem Bemühen, die globalen regulatorischen Standards einzuhalten, hat Binance, eine prominente Kryptowährungsbörse, kürzlich die Zahlungsoptionen seines Peer-to-Peer-Dienstes überarbeitet. Die Änderungen wurden als Reaktion auf Kritik an der Verwendung von farbkodierten Begriffen zur Darstellung von sanktionierten russischen Banken in ihrem System vorgenommen. Dieses Update wurde am 25. August von Cointelegraph bestätigt.
Ein genauerer Blick auf Binance’s P2P-Dienst
Der Peer-to-Peer-Dienst, der von Binance angeboten wird, ist im Wesentlichen ein schwarzes Brett, auf dem Benutzer den Kauf oder Verkauf von Kryptowährungen vorschlagen können. Er fungiert auch als Treuhanddienst für Kryptowährungen. Im Gegensatz zur Hauptplattform der Börse Binance überlässt dieser P2P-Dienst die Abwicklung von Fiat-Zahlungen den Benutzern, so dass kein Fiat-Geld über die Server von Binance fließt.
Kontroverse um sanktionierte russische Banken
Am 22. August berichtete das Wall Street Journal, dass Binance sanktionierte russische Banken wie Tinkoff und Rosbank in seine Liste der Überweisungsmethoden aufgenommen hatte. Dies führte zu Kritik mit dem Vorwurf, dass Binance möglicherweise Sanktionen verletzt, indem es diese Banken als Zahlungsoptionen unterstützt. Als Reaktion darauf entfernte Binance diese Banken aus seiner Liste der Zahlungsmethoden, wie von verschiedenen russischen Nachrichtenquellen am 24. August berichtet wurde.
Es wurde jedoch festgestellt, dass diese Banken unter den codierten Begriffen ‚gelb‘ und ‚grün‘ wieder aufgetaucht waren, wobei ‚gelb‘ Tinkoff und ‚grün‘ Rosbank repräsentierten. Nach dieser Enthüllung wurden diese Codewörter am 25. August ebenfalls aus der Liste der Zahlungsmethoden entfernt.
Aktueller Stand der Zahlungsoptionen
Derzeit stehen noch 16 Zahlungsmethoden für den Umtausch von russischen Rubel in Kryptowährungen zur Verfügung. Dazu gehören Raiffeisenbank, Russian Standard Bank, Payeer, Adv Cash und andere. Weder Tinkoff noch Rosbank oder ihre farbkodierten Entsprechungen sind jedoch nicht mehr auf der Liste enthalten.
Trotz ihrer offiziellen Entfernung wurde festgestellt, dass einige Binance P2P-Benutzer Verkäufe mit ‚der grünen Bank‘ als Zahlungsmethode bewerben. Diese Benutzer geben normalerweise andere Zahlungsmethoden im Feld ‚Zahlungsmethode‘ an, geben jedoch ausdrücklich in den ‚Geschäftsbedingungen des Werbetreibenden‘ an, dass sie nur Überweisungen mit ‚der grünen Bank‘ akzeptieren werden.
Peer-to-Peer-Kryptomärkte sind schon immer Gegenstand von Kontroversen gewesen. Während einige argumentieren, dass diese Märkte notwendig sind, um die staatliche Zahlungszensur zu verhindern, glauben andere, dass sie von Kriminellen genutzt werden, um illegale Gelder zu transferieren.
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