Sind die Kryptodiebstähle im Jahr 2023 um über 50% gesunken?

Sind die Kryptodiebstähle im Jahr 2023 um über 50% gesunken?

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Trotz eines Anstiegs von Cyberkriminalität verzeichnete das Jahr 2023 einen signifikanten Rückgang der Kryptodiebstähle um 54,3%. Im Vergleich zu den 3,7 Milliarden US-Dollar, die 2022 verloren gingen, fiel der Betrag im Jahr 2023 auf lediglich 1,7 Milliarden US-Dollar. Interessanterweise wurden vermehrt Aktivitäten von nordkoreanischen Hackergruppen wie Kimsuky und Lazarus Group festgestellt, die für fast 1 Milliarde US-Dollar an Diebstählen verantwortlich waren.

Chainalysis-Bericht zu Kryptodiebstählen

Laut einem kürzlich veröffentlichten Bericht von Chainalysis wurde 2023 ein deutlicher Rückgang gestohlener Gelder aus Kryptoverbrechen verzeichnet, trotz einer Zunahme der Vorfälle. Der Verlust durch Kryptodiebstähle wurde mit 1,7 Milliarden US-Dollar angegeben, was einen drastischen Rückgang um 54,3% gegenüber den 3,7 Milliarden US-Dollar des Vorjahres bedeutet.

Darüber hinaus betonte der Bericht einen Anstieg der Kryptoangriffe durch nordkoreanische Hacker im Jahr 2023. Obwohl der Betrag, der diesen Hackern zugeordnet ist, von 1,7 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf 1 Milliarde US-Dollar im Jahr 2023 zurückging, stieg die Anzahl der Vorfälle an und erreichte 2023 einen Höchststand von 20.

Die Rolle von DeFi-Hacks

Die erhebliche Verringerung gestohlener Gelder kann laut Chainalysis auf einen Rückgang von DeFi-Hacks zurückgeführt werden. In den Jahren 2021 und 2022 kam es zu einem Anstieg von DeFi-Angriffen, was zu einer Zunahme gestohlener Gelder führte. Allein 2022 führten DeFi-Hacks zu einem Verlust von etwa 3,1 Milliarden US-Dollar. 2023 wurde jedoch ein Rückgang um 63,7% der gestohlenen Gelder aus DeFi-Angriffen verzeichnet, was einem Verlust von 1,1 Milliarden US-Dollar entspricht.

In Zusammenarbeit mit Halborn, einer Blockchain-Sicherheitsfirma, identifizierte Chainalysis zwei Arten von DeFi-Angriffsvektoren: On-Chain und Off-Chain. On-Chain-Vektoren sind mit Schwachstellen in den On-Chain-Komponenten eines DeFi-Protokolls verbunden, wie z.B. deren Smart Contracts, während Off-Chain-Vektoren aus Schwachstellen außerhalb der Blockchain resultieren.

Bedrohungen und Schwachstellen

Mar Gimenez-Aguilar, leitende Sicherheitsarchitektin bei Halborn, betonte, dass sowohl On-Chain- als auch Off-Chain-Schwachstellen erhebliche Bedrohungen darstellen. Unter Berufung auf historische DeFi-Hacks stellte sie fest, dass die meisten Angriffe aus Schwachstellen in Smart Contracts resultierten. Sie hob auch einen zunehmenden Trend von Angriffen aufgrund kompromittierter privater Schlüssel hervor und unterstrich die Bedeutung der Verbesserung von Sicherheitspraktiken außerhalb der Blockchain.

In einem separaten Bericht meldete Chainalysis einen 39%igen Rückgang des Gesamtwerts an Krypto, der von illegalen Adressen erhalten wurde, von 39,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2022 auf 24,2 Milliarden US-Dollar im Jahr 2023.

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Bitte beachten Sie, dass die in diesem Artikel bereitgestellten Informationen nur zu Informations- und Bildungszwecken dienen und nicht als Finanzberatung betrachtet werden sollten. Leser werden darauf hingewiesen, Vorsicht walten zu lassen und informierte Entscheidungen zu treffen.

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