Trotz des Handels des Bitcoin (BTC)-Preises unter seinem Höchststand von 2023 ist der Traum, die 44.000-Dollar-Widerstandsebene zu überwinden, noch lange nicht vorbei. Die Widerstandsfähigkeit der 44.000-Dollar-Widerstandsebene wurde möglicherweise von den Anlegern unterschätzt, aber der aktuelle Handelspreis unter 42.000 Dollar bedeutet nicht zwangsläufig, dass das Erreichen und Überschreiten von 50.000 Dollar unmöglich ist. Interessanterweise legen die Bitcoin-Derivate-Daten nahe, dass die Händler ihren Optimismus trotz eines Rückgangs von 6,9% aufrechterhalten. Aber bedeutet dieser Optimismus möglicherweise weitere Gewinnchancen?
Das Verständnis der Rolle von Derivaten
Am 11. Dezember beliefen sich die Liquidationen gehebelter langer Bitcoin-Futures auf 127 Millionen Dollar. Auch wenn diese Zahl isoliert betrachtet beträchtlich erscheinen mag, macht sie weniger als 1% des Gesamt-Open-Interest aus, was den Wert aller ausstehenden Verträge darstellt. Dieses Liquidationsereignis löste eine 7%ige Korrektur in weniger als 20 Minuten aus und führte dazu, dass einige argumentierten, dass Derivatemärkte eine entscheidende Rolle bei dieser negativen Preisbewegung spielten. Allerdings übersieht diese Perspektive die anschließende Erholung, da der Preis von Bitcoin innerhalb von sechs Stunden nach Erreichen eines Tiefststands von 40.200 Dollar am selben Tag um 4,2% stieg. Dies legt nahe, dass die Auswirkungen der zwanghaften Liquidationsaufträge längst nachgelassen hatten und die Vorstellung eines Crashs, der ausschließlich von Futures-Märkten getrieben wurde, in Frage stellt.
Interpretation des Bitcoin-Futures-Aufschlags
Um festzustellen, ob Bitcoin-Wale und Market Maker weiterhin optimistisch sind, ist es entscheidend, den Bitcoin-Futures-Aufschlag, auch bekannt als Basisrate, zu untersuchen. Professionelle Händler bevorzugen oft monatliche Verträge aufgrund ihrer festen Finanzierungsrate. In neutralen Märkten handeln diese Instrumente typischerweise mit einem Aufschlag von 5% bis 10%, um ihre verlängerte Abwicklungsfrist zu berücksichtigen. Trotz eines 9%igen intraday-Preisrückgangs am 11. Dezember blieb der BTC-Futures-Aufschlag über der neutral-bullischen Schwelle von 10%, was auf keine signifikante übermäßige Nachfrage nach Leerverkäufen hindeutet.
Analyse der Optionsmärkte
Optionsmärkte liefern ebenfalls wertvolle Einblicke in den Anlegeroptimismus. Der 25% Delta-Skew ist ein nützlicher Indikator dafür, ob Arbitrage-Schreibtische und Market Maker übermäßige Gebühren für Aufwärts- oder Abwärtsschutz erheben. Ein Skew-Maß über 7% deutet auf die Erwartung eines Bitcoin-Preisrückgangs hin, während Phasen der Aufregung oft zu einem negativen 7%-Skew führen. Seit dem 5. Dezember bleibt der BTC-Options-Skew neutral, was auf gleich hohe Kosten für sowohl Call (Kauf) als auch Put (Verkauf) Optionen hinweist. Dies deutet auf Widerstandsfähigkeit nach der 6,1%igen Korrektur seit dem 10. Dezember hin.
Die Bewertung des Einflusses von Kleinanlegern, die Hebelwirkung beim Preisgeschehen nutzen, ist ebenfalls entscheidend. Permanente Verträge, auch als inverse Swaps bekannt, enthalten einen eingebetteten Satz, der in der Regel alle acht Stunden neu berechnet wird. Die Daten zeigen einen bescheidenen Anstieg zwischen dem 8. und 10. Dezember auf 0,045%, was 0,9% pro Woche entspricht, was für die meisten Händler nicht signifikant oder belastend ist, um ihre Positionen zu halten.
Solche Daten sind ermutigend, da der Preis von Bitcoin seit Oktober um 52% gestiegen ist. Dies legt nahe, dass die Rallye und die anschließenden Liquidationen nicht durch übermäßige Einzelhandels-Hebelwirkungslongs getrieben wurden. Der Haupttreiber scheint der Spotmarkt zu sein, was auf ein reduziertes Risiko von kaskadierenden Liquidationen aufgrund übermäßigen Optimismus im Zusammenhang mit der Erwartung einer Genehmigung eines Exchange Traded Fund (ETF) im Spotmarkt hinweist. Dies ist positive Nachrichten für Bitcoin-Bullen, da die Derivate-Daten darauf hindeuten, dass der positive Momentum trotz der Preiskorrektur bestehen bleibt.
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