Am 27. Juli hat der Landwirtschaftsausschuss des US-Repräsentantenhauses den Gesetzentwurf zur Finanzinnovation und Technologie für das 21. Jahrhundert (Financial Innovation and Technology for the 21st Century Act) genehmigt, ein bedeutendes Kryptogesetz, das einen umfassenden regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte schaffen soll. Der Ansatz des Ausschusses zeichnete sich durch Taktgefühl aus, mit lobenswerten parteiübergreifenden Bemühungen und zügigem Fortschritt durch eine Reihe von Änderungen.
Wichtige Aspekte des vorgeschlagenen Gesetzes
Das Kryptogesetz wurde gemeinsam von republikanischen Mitgliedern des Landwirtschafts- und Finanzausschusses erarbeitet. Es wurde zusammen mit mehreren anderen Gesetzentwürfen einen Tag zuvor dem Finanzausschuss zur Debatte vorgelegt. Der Gesetzentwurf stieß auf Kritik, da demokratische Mitglieder Bedenken hinsichtlich des Verbraucherschutzes äußerten. Sie argumentierten, dass der vorgeschlagene Gesetzentwurf keine Bestimmungen für eine Drittanbieterprüfung und angemessene Finanzierung der Commodity Futures Trading Commission (CFTC) enthält.
Es wurde jedoch später klargestellt, dass der Gesetzentwurf das vom CFTC-Vorsitzenden Rostan Behnam geforderte Mindestfinanzierungsniveau gewährleistet. Es wurden auch Änderungen vorgeschlagen, um eine Vielfalt in den Aufsichtsräten der Marktteilnehmer zu gewährleisten und vorläufig registrierte Parteien zu verpflichten, einem Futures-Handelsverband beizutreten.
Auswirkungen für Marktteilnehmer
Marktteilnehmer werden verpflichtet sein, physische Adressen anzugeben, wie von Rep. Jasmine Crockett vorgeschlagen. Es gab auch Bestrebungen, Offenlegungspflichten zu stärken. Der Vorsitzende des Ausschusses, Rep. Glenn Thompson, und das ranghöchste Mitglied haben sich darauf geeinigt, weitere Studien zum Thema dezentrale Finanzierung durchzuführen. Trotz anfänglicher Widerstände konnte der Gesetzentwurf die Zustimmung des Ausschusses erhalten.
Reaktionen aus der Kryptogemeinschaft
Die Kryptogemeinschaft hat ihre Unterstützung für den Gesetzentwurf lautstark zum Ausdruck gebracht. Sheila Warren, CEO des Crypto Council for Innovation, lobte die Zustimmung des Ausschusses zum Gesetzentwurf und erklärte, dass die Beibehaltung des Status quo keine tragfähige Option sei. Sie betonte die Notwendigkeit klarerer Definitionen und weiterer Klarstellungen zu gemischten Transaktionen mit digitalen Vermögenswerten.
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