Der Anlageverwaltungssektor im Vereinigten Königreich hat kürzlich einen bedeutenden Schritt in Richtung der Akzeptanz von Blockchain-Technologie unternommen. Britischen Anlageverwaltern wurde grünes Licht gegeben, um tokenisierte Fonds zu gründen, was einen Schritt in Richtung der weit verbreiteten Adoption von Blockchain-Technologie im Vermögensmanagement darstellt.
Der Beginn von tokenisierten Fonds im Vereinigten Königreich
Der Investmentverband, die Handelsorganisation des Landes, hat seine Zustimmung gegeben, Fonds in kleinere digitale Token zu unterteilen, die durch Blockchain-Technologie unterstützt werden. Diese Ankündigung bedeutet, dass von der britischen Finanzaufsichtsbehörde (FCA) autorisierte Fonds nun damit beginnen können, tokenisierte Fonds zu erstellen. Der Investmentverband hat jedoch klargestellt, dass diese Fonds in herkömmliche Vermögenswerte investieren müssen und die Bewertungs- und Abrechnungsprozesse unverändert bleiben müssen.
Michelle Scrimgeour, CEO von Legal & General Investment Management und Vorsitzende einer maßgeblichen Arbeitsgruppe, äußerte ihre Unterstützung für die Initiative. Sie ist der Ansicht, dass die Tokenisierung von Fonds das Potenzial hat, die Betriebsabläufe der Branche signifikant zu transformieren, indem sie die Effizienz und Liquidität steigert, das Risikomanagement verbessert und die Schaffung maßgeschneiderterer Portfolios ermöglicht. Diese Arbeitsgruppe umfasst einflussreiche Mitglieder von BlackRock, M&G und Schroders, die sich alle dazu verpflichtet haben, die Vorteile der Blockchain-Technologie zur Verbesserung des Vermögensverwaltungssektors zu nutzen.
Diese Initiative steht im Einklang mit der breiteren Strategie Großbritanniens, seinen Vermögensverwaltungssektor nach dem Brexit mithilfe innovativer Technologien zu revitalisieren, um die Liquidität und Wettbewerbsfähigkeit zu steigern.
Globaler Aufschwung von tokenisierten Fonds
Tokenisierte Fonds sind nicht nur ein Phänomen im Vereinigten Königreich; sie gewinnen weltweit an Popularität. Länder wie die Vereinigten Staaten, Europa und Asien machen bereits bedeutende Fortschritte auf diesem Gebiet. Ein kürzlich veröffentlichter Bericht von Calastone, einem globalen Fondsnetzwerk, ergab, dass etwa 39% der Unternehmen in den USA und 38% in Asien aktiv an Tokenisierungsprojekten beteiligt sind. Dies steht im Gegensatz zu Großbritannien und Europa, wo nur 27% der Unternehmen an solchen Projekten beteiligt sind.
Laut einer weiteren Umfrage von Calastone sieht die Zukunft von tokenisierten Fonds rosig aus, da 67% der Vermögensverwalter in den USA und 61% in Asien planen, innerhalb des nächsten Jahres tokenisierte Produkte einzuführen. Darüber hinaus erwarten beeindruckende 96% der Vermögensverwalter in Asien, innerhalb von drei Jahren Fonds zu tokenisieren, was den globalen Trend zu diesem innovativen Anlageansatz unterstreicht.
Das Vereinigte Königreich schließt sich der Tokenisierungsrevolution an
Indem das Vereinigte Königreich in den Bereich der tokenisierten Fonds eintritt, schließt es sich einer globalen Bewegung an, die die Landschaft des Vermögensmanagements neu gestaltet. Diese Bewegung kombiniert traditionelle Finanzierung mit den Fortschritten der Blockchain-Technologie, um einen effizienteren und inklusiveren Markt zu schaffen.
Die Entwicklungen im Bereich der tokenisierten Fonds im Auge zu behalten, kann herausfordernd sein. Mit Anwendungen wie cryptoview.io wird es jedoch viel einfacher, auf dem Laufenden zu bleiben. Diese Plattform bietet den Nutzern einen umfassenden Überblick über ihre digitalen Vermögenswerte und ist somit ein unschätzbares Werkzeug in der sich rasch entwickelnden Welt der Blockchain-Technologie und der tokenisierten Fonds.
