Bei einer kürzlich durchgeführten Analyse wurde festgestellt, dass die weltweite Nutzung von Kryptowährungen zurückgegangen ist. Laut Daten des Blockchain-Analyseunternehmens Chainalysis gab es im letzten Jahr einen Rückgang der Kryptowährungsnutzung um 22 %. Diese Nachricht kommt im Zuge des Konflikts zwischen Russland und der Ukraine, der erhebliche Auswirkungen auf die Krypto-Adoption in Osteuropa hatte.
Kryptolandschaft in Osteuropa
Die von Chainalysis bereitgestellten Daten geben Einblick in das Kryptoklima in Osteuropa. Trotz des andauernden Konflikts zwischen Russland und der Ukraine konnte sich die Region den vierten Platz in der globalen Kryptotransaktionsaktivität sichern. Zwischen Juli 2022 und Juni 2023 verzeichnete Osteuropa eine Wertakkumulation von 445 Milliarden US-Dollar, was 8,9 % der globalen Transaktionen entspricht.
Der Konflikt hat jedoch Spuren hinterlassen. Sowohl die Ukraine als auch Russland haben erhebliche Verluste bei ihren Kryptotransaktionsvolumen verzeichnet, wobei die Ukraine 35,8 Milliarden US-Dollar und Russland 41 Milliarden US-Dollar verloren hat.
Veränderung der Transaktionsmuster
Der Bericht hebt auch eine Veränderung der Art der Transaktionen hervor. Früher ein Zentrum für institutionelle Transfers in großem Umfang, sieht Osteuropa nun Stabilität bei kleineren institutionellen und Einzelhandelstransaktionen. Dies könnte darauf hindeuten, dass sich die Beteiligung großer Kryptospieler inmitten des Kryptorückgangs verringert, während andere Teilnehmer weiterhin aktiv sind.
Darüber hinaus gab es einen Anstieg der DeFi-Aktivität auf 3 %, möglicherweise aufgrund von regulatorischer Unsicherheit und Markstörungen.
Auswirkungen auf einzelne Länder
Als direkte Folge des Krieges haben sowohl Russland als auch die Ukraine einen jährlichen Rückgang ihres Transaktionsvolumens verzeichnet. Die basisnahe Nutzung in beiden Ländern ist ebenfalls zurückgegangen, wobei die Nutzung großer internationaler Börsen in Russland um über 50 % gesunken ist. Dies ist wahrscheinlich eine Reaktion auf die Beschränkungen für russische Benutzer und Banken nach dem Krieg.
Russland hat im Juli 2023 Fortschritte bei der Entwicklung seiner eigenen digitalen Zentralbankwährung (CBDC), dem Digitalen Rubel, angekündigt, um dem entgegenzuwirken.
Der Rückgang des Kryptovolumens in der Ukraine wird auf wirtschaftliche Herausforderungen zurückgeführt, die durch den Krieg verursacht wurden. Das ukrainische Kryptounternehmen Kuna hat beispielsweise seinen Hauptsitz nach Litauen verlegt und konzentriert sich auf den europäischen Markt.
Angesichts dieser sich ändernden Gezeiten in der Kryptowelt ist es wichtiger denn je, informiert zu bleiben und diese Veränderungen zu beobachten. Plattformen wie cryptoview.io können wertvolle Einblicke und Daten liefern, um sich in der sich entwickelnden Kryptolandschaft zurechtzufinden.
Beginnen Sie jetzt kostenlos mit der Nutzung unserer Werkzeuge.
