Da die Möglichkeit einer Regierungsschließung droht, hat die US-amerikanische Securities and Exchange Commission (SEC) Entscheidungen über vier ausstehende Spot Bitcoin ETF-Vorschläge verschoben. Die Vorschläge, die von Branchengrößen wie BlackRock, Bitwise, Invesco Galaxy Digital und Valkyrie eingereicht wurden, hängen in der Schwebe.
Die fortlaufenden Verschiebungen von Spot Bitcoin ETF-Vorschlägen
Am 28. September gab die SEC ihre Entscheidung bekannt, weitere Verfahren einzuleiten, um über das Schicksal der vorgeschlagenen Spot Bitcoin ETFs von BlackRock, Bitwise, Invesco Galaxy Digital und Valkyrie zu entscheiden. Dies markiert die zweite Verschiebung innerhalb eines Monats für diese Anträge, ein Schritt, der zwei Wochen früher als die erwartete zweite vorläufige Frist erfolgte. Die Antragsteller hatten mit einer Antwort der Behörde zwischen dem 16. und 19. Oktober gerechnet.
Nach Angaben von James Seyffart, einem ETF-Analysten von Bloomberg, sind diese vorzeitigen Verzögerungen wahrscheinlich mit der bevorstehenden Schließung der US-Regierung verbunden. Mit dem Ende der staatlichen Finanzierung am Sonntag um 12:01 Uhr werden voraussichtlich mehrere Bundesbehörden, einschließlich der SEC, mit Störungen rechnen müssen.
Weitere ETFs auf der Warteliste
Neben den bereits erwähnten vier ETF-Vorschlägen sollen drei weitere ETFs von VanEck, WisdomTree und Fidelity Investments in der dritten Oktoberwoche ihre Fristen erreichen. Seyffart prognostiziert, dass diese Einreichungen aufgrund der Regierungsschließung wahrscheinlich ähnliche Verzögerungen erfahren werden.
Ein Blick auf frühere Verzögerungen
Die SEC hat eine Geschichte der Verschiebung von Entscheidungen über Spot Bitcoin ETFs. Ende August verschob die Behörde erstmals Entscheidungen über den Wise Origin Bitcoin Trust von Fidelity, den VanEck Bitcoin Trust und den WisdomTree Bitcoin Trust, als die ursprüngliche Frist näher rückte. Darüber hinaus hat die SEC kürzlich eine Entscheidung über den vorgeschlagenen ARK 21Shares Bitcoin ETF auf den 10. Januar verschoben.
Trotz dieser Verzögerungen haben die ETF-Analysten von Bloomberg die Wahrscheinlichkeit einer Genehmigung eines Spot Bitcoin ETFs bis Ende 2023 auf 75% erhöht, gegenüber 65%. Als Hauptgrund für diese erhöhte Wahrscheinlichkeit wurde das Urteil des U.S. Court of Appeals genannt, wonach die Regulierungsbehörde ihre Ablehnung des Versuchs von Grayscale, den Grayscale Bitcoin Trust (GBTC) in einen ETF umzuwandeln, überprüfen muss. Allerdings deuten aktuelle Beobachtungen darauf hin, dass diese fortlaufenden Verzögerungen die Hoffnungen auf eine Genehmigung eines Spot Crypto ETFs vor Ende 2023 dämpfen könnten.
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